Hans-Thoma-Schule Malsch Gemeinschaftsschule mit Ganztagesgrundschule
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Die Geschichte unserer Schule

GESTERN

 

In seiner "Entstehungsgeschichte der Hans-Thoma-Schule" (abgedruckt in der Festschrift zum 25jährigen Bestehen) schreibt das damalige Gemeinderatsmitglied Konrad Wildemann, dass es im Gemeinderat Ende der 50er Jahre die ersten Überlegungen zum Bau einer "Neuen Schule" gab. Infolge des Zweiten Weltkrieges und durch die angestiegenen Geburtenzahlen wurde die Situation in Bezug auf Schulraum durch den Zustrom von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen in der "Alten Schule" immer schwieriger, so dass ein Neubau unumgänglich wurde.

Nachdem die Entscheidung über die Wohnbauentwicklung zugunsten des Gebietes der "Neuen Heimat" gefallen war, wurde auch der Schulhausneubau in diesem Gebiet vorgesehen. Es war absehbar, dass hier ein neuer Ortsteil entstehen würde.

Alois Krippl, der Gründungsrektor, beschreibt den Einzug in die neue Schule folgendermaßen: "Bis zum Einweihungstag, am 21. März 1964 wurde gewerkt und gewirkt. Noch am Morgen der Einweihung war ich mit Eimer und Besen selbst unterwegs, um die letzten Spuren der Fertigstellung zu beseitigen. Im Rektorat konnte ich mich dann noch rechtzeitig in ‚Schale werfen', bevor die geladenen Gäste die Turnhalle füllten."

Mit 614 Schülern wurde damals der Schulbetrieb aufgenommen. (Heute [2007] besuchen genau 435 Schülerinnen und Schüler unsere Schule). Rechtzeitig zur Einweihung hatte der Gemeinderat sich auf den Namen "Hans-Thoma-Schule" verständigt - zur Erinnerung und Ehrung des berühmten badischen Malers.

Als Volksschule ihrer Bestimmung übergeben mutierte noch im gleichen Jahr die Volksschuloberstufe zur Hauptschule als eigenständige Schulart. Im Zuge dieser Reform wurde gleichzeitig das 9. Schuljahr und die Pflichtfremdsprache Englisch ab dem 5. Schuljahr eingeführt.

„Das Kind in der Grundschule soll seine heimatliche Umwelt und sich selbst kennen und verstehen lernen, und es soll Rechnen, Schreiben und Lesen können“ ...so die damalige Aufgabe der Grundschule.

Die Hauptschule profilierte sich in der Folgezeit u.a. durch die Einführung der neunjährigen Schulpflicht, die Einführung der Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6 mit gleichen Lehrplänen für alle Schularten, die Einführung des Bereichs Arbeit-Wirtschaft-Technik, dem Fach Wirtschaftslehre und der "Orientierung in Berufsfeldern" in enger Kooperation mit dem Arbeitsamt. Im Schuljahr 1983/1984 legten die ersten Hauptschüler eine Hauptschulabschlussprüfung ab.

Eine echte Bereicherung für den Schulstandort Malsch brachte dann im Schuljahr 1990/1991 die Einführung der Werkrealschule nach dem Modell 7+3. Von nun an bestand und besteht heute noch für die Schüler aus Malsch und Umgebung, die sich nach der 7. Klasse der Hauptschule durch besondere Leistungen qualifizieren und die Abschlussprüfung nach dem freiwilligen 10. Schuljahre bestehen, die Möglichkeit, die Mittlere Reife, d.h., einen mittleren Bildungsabschluss - gleichwertig dem Realschulabschluss - an der Hans-Thoma-Schule zu erwerben.

 

Hans-Thoma-Schule Malsch
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76316 Malsch

 

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